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Hartz IV soll nach Meinung der Regierung die wichtigste Reform der Nachkriegszeit sein und mehr Arbeitsplätze schaffen.

In Wirklichkeit aber ist das ein Angriff auf den sozialen Frieden und das Ende unseren hart erkämpften Sozialsystems.
Die Arbeitsmarktreform ist der größte Flop, seit bestehen der Bundesrepublik. Im Jahr 2005 wurden 50 Milliarden Euro in den Sand gesetzt, das sind mehr als, im ganzen Jahr an alle Arbeitslosen gezahlt wurde (zum Vergleich: jeder Arbeitslose hätte mehr als das doppelte Geld erhalten können).
Die Arbeitslosenversicherung erzielt einen Überschuss und der wird auch noch Rekordmaße annehmen. Die Kassenverwalter bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) beziffern ihn zurzeit für das Gesamtjahr auf 9,6 Milliarden Euro.

arbeitsamt_logoDa fällt die Verschwendung von mindestens 10 Millionen Euro, die eine Sanierung des Arbeitsamt-Logo kosteten gar nicht mehr so ins Gewicht. 100.000 Euro alleine für die Entwicklung ! Die hätten mich mal fragen sollen, ich hätte ihnen das für 100 Euro gemacht (mein eigenes Logo hat mich genau 0,00 Euro gekostet).

Im Mai 2006 hat die Agentur für Arbeit auf Grund der radikalen Kürzungen bei den Arbeitslosen 7 Milliarden Euro eingespart. Anstatt dies den Erwerbslosen wieder zufließen zu lassen (z.B. Förderungen), soll mit dem Geld beispielsweise der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung gesenkt werden. Was für ein Irrsinn!
Hartz IV hat noch mehr Arbeitslose gebracht. Die Ämter für Arbeit und Soziales sind mit Widersprüchen und ALG II Geld- Berechnungen überfordert und haben keine Zeit mehr für Vermittlungen von Arbeit, die es ohnehin nicht gibt.

Die einzige Branche, die ein Rekord-Hoch bekommen hat, sind die Sozialgerichte. Noch nie hat es hier so viele Klagen gegeben, wie gegen gegen Hartz IV - Und es werden immer mehr.

Man wird in den Niedriglohnsektor gedrängt, aus dem man nie wieder herauskommt. Die so genannten 1-Euro-Jobs sollen Arbeitsplätze schaffen. Doch dies wird zur Sklaverei der Arbeitslosen führen, woran der Staat sogar noch mitverdient! Reale Arbeitsplätze werden dann nach und nach abgebaut und diese Arbeitslosen dann wiederum in die 1-Euro-Jobs gedrängt.

Die Folge ist totale Verarmung Deutschlands ohne Zukunft.

Denn welcher normal denkende Mensch wird für 1 Euro mehr die Stunde gute Arbeit bringen? Die Arbeitsmoral wird natürlich sinken und es wird sich Gleichgültigkeit einstellen.
An dann eingesetzte "Aufseher", die Arbeit erzwingen wollen, möchten wir noch gar nicht denken.

Neuerdings müssen die 1-Euro-Jobber sogar in die Tarifautonomie der Gewerkschaften eingreifen, indem sie als Streikbrecher eingesetzt werden. Das muss sich kein Arbeitsloser gefallen lassen, ich würde dies verweigern, mit der Begründung, dass ich das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, eine gute Sache zu schaden.

Erspartes für die Altersicherung wird einem genommen, Kinder müssen ihr Sparschwein plündern und jeden kleinen Nebenverdienst zur Anrechnung des ALG II abgeben, während die Manager und Unternehmer Millionen verdienen dürfen.

Deutschland hat Genug Geld !

Geld ist genug da, es ist nur falsch verteilt. Wir haben sage und schreibe 800.000 Millionäre in Deutschland. Denen stehen 8 Millionen Menschen gegenüber, die in Armut leben.
In den letzten 13 Jahren ist das private Geldvermögen weniger Privilegierte von 2 auf 4 Billionen Euro gestiegen, während es immer mehr Armut in Deutschland gibt. Ein Arbeitnehmer leistet heute das doppelte, wie vor 13 Jahren, die Löhne müssten heute um mindestens 35 % gestiegen sein. Tatsächlich aber sind sie um 5 % gesunken. Das Resultat dieser neoliberalen Lohnpolitik sehen wir heute.

Die Regierung redet von Reform, meint aber radikalen Sozialabbau, während die Reichen immer reicher werden.

Verzweiflung:

Einige verzweifelte Arbeitslose haben sich schon umgebracht. Die Presse berichtet darüber ja fast nichts. Man denke dabei an den Mann aus Bietigheim-Bissingen, der mit dem Auto in den Eingang einer Arbeitsagentur gerast ist - mit einer geöffneten Gasflasche auf dem Fahrersitz! Die Tagesschau hat darüber nichts berichtet. Genauso werden nun alle noch laufenden Montagsdemos von der Presse heruntergespielt, bzw. überhaupt nichts mehr darüber berichtet. Dabei laufen fast täglich irgendwo Proteste.
In meiner Gegend soll sich auch jemand wegen Hartz IV umgebracht haben, weil er sein Haus verkaufen musste. Dies ist mir jedoch nur über Mundpropaganda bekannt, nicht aus der Zeitung.

Was könnt ihr dazu beitragen?

Wer denkt, da kann man doch nichts machen, der irrt, denn man sollte nicht vergessen:

Was sind schon die reichen Firmenbosse ohne uns Arbeiter?
Ohne uns stehen alle Räder still, denn...
"alle Kraft geht vom Volke aus " und der Staat ist auf dieses angewiesen.


Es gibt kein Grund, sich umzubringen - jeder kann kämpfen. Doch das geht nur, wenn sich alle Betroffenen zusammentun (siehe Lage in Berlin). Einzelkämpfer sind in diesem Staat verloren.

Vorbild sollte für uns Frankreich sein, dort hat der Widerstand schon einiges erreicht.

Die meisten Bürger in Deutschland hätten gerne die Volksabstimmung, wie sie in der Schweiz durchgeführt wird. Doch die Regierung will das mit aller Macht verhindern.

Sind wir gefragt worden, ob wir den Euro wollen?

Sind wir gefragt worden, ob wir die EU wollen?

Deutschland ist die "Melkkuh" Europas, denn Deutschland hat schon 400 Milliarden Euro (400.000.000.000) an die EU gezahlt - und was haben wir dafür bekommen? 60% unserer Gesetzgebung beruht bereits auf EU-Recht, künftig werden es 80% sein. Lasst Deutschland von Deutschland regieren!

Oder gehört es uns schon gar nicht mehr?

Du bist Deutschland

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